Glykobiologie - Erforschung der komplexen Funktionen von Zuckermolekülen
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Komplexe Zuckermoleküle - so genannte Glykane - sind Teil zahlreicher Bausteine biologischer Systeme. Sie spielen bei wichtigen biologischen Prozessen eine entscheidende Rolle: bei der Zellkommunikation, der Organisation von Geweben und der Speicherung von Informationen. Glykanen wird eine entscheidende Funktion beim Verlauf entzündlicher Prozesse im Körper zugeschrieben. Die Glykobiotechnologie verspricht neue Strategien in der Behandlung und Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten wie Tumoren, Entzündungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Die Glyko-Biotechnologie beschäftigt sich mit den komplexen Zuckerverbindungen, den Glykanen, die Bestandteil vieler Proteine und anderer Bausteine von Organismen sind. Diese neue Disziplin wird in Anlehnung an Genomik und Proteomik als Glykomik (oder Glykobiologie) bezeichnet. Ihr Ziel ist es, Glykome zu identifizieren. Unter dem Glykom eines Organismus fasst man die komplette zelluläre Ausstattung eines Organismus mit Glykanen, Glykoproteinen und Glykolipiden aber auch alle Gene und Genprodukte, die für deren Synthese, Bindung oder auch deren Regulation verantwortlich sind zusammen.
Zucker und zuckerartige Verbindungen fungieren als primäre Marker. Sie sind Träger eines Codes, dessen Speicherkapazität die von Nukleinsäuren und Proteinen bei weitem übersteigt. Glykanen werden heute entscheidende Funktionen bei dem Verlauf entzündlicher Prozesse, bei Infektionen oder hormonähnlichen und immunsuppressiven Wirkungen zugeschrieben. Mit der Glykobiotechnologie verbinden sich neuartige Strategien der Behandlung und Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten wie Tumoren, Entzündungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus werden neue Wege der Immunstimulation sowie der Entwicklung neuer Diagnostika und Nahrungsmittel-Additiva erforscht.
Komplexe Zuckermoleküle - so genannte Glykane - sind Teil zahlreicher Bausteine biologischer Systeme. Sie spielen bei wichtigen biologischen Prozessen eine entscheidende Rolle: bei der Zellkommunikation, der Organisation von Geweben und der Speicherung von Informationen. Glykanen wird eine entscheidende Funktion beim Verlauf entzündlicher Prozesse im Körper zugeschrieben. Die Glykobiotechnologie verspricht neue Strategien in der Behandlung und Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten wie Tumoren, Entzündungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Die Glyko-Biotechnologie beschäftigt sich mit den komplexen Zuckerverbindungen, den Glykanen, die Bestandteil vieler Proteine und anderer Bausteine von Organismen sind. Diese neue Disziplin wird in Anlehnung an Genomik und Proteomik als Glykomik (oder Glykobiologie) bezeichnet. Ihr Ziel ist es, Glykome zu identifizieren. Unter dem Glykom eines Organismus fasst man die komplette zelluläre Ausstattung eines Organismus mit Glykanen, Glykoproteinen und Glykolipiden aber auch alle Gene und Genprodukte, die für deren Synthese, Bindung oder auch deren Regulation verantwortlich sind zusammen.
Zucker und zuckerartige Verbindungen fungieren als primäre Marker. Sie sind Träger eines Codes, dessen Speicherkapazität die von Nukleinsäuren und Proteinen bei weitem übersteigt. Glykanen werden heute entscheidende Funktionen bei dem Verlauf entzündlicher Prozesse, bei Infektionen oder hormonähnlichen und immunsuppressiven Wirkungen zugeschrieben. Mit der Glykobiotechnologie verbinden sich neuartige Strategien der Behandlung und Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten wie Tumoren, Entzündungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus werden neue Wege der Immunstimulation sowie der Entwicklung neuer Diagnostika und Nahrungsmittel-Additiva erforscht.
Quelle:
Webseite des Bundesministerium für Bildung und Forschung: http://www.bmbf.de/
