Psychoterror siehe untenstehender eigener Bericht

Protest gegen Willkür und gegen die von der Obrigkeit in Kauf genommenen Schädigungen der seelischen und körperlichen Gesundheit ihrer Bürger, infolge von Angst, Schrecken und Sachbeschädigung von Eigentum in weiten Teilen des Landkreises Saarlouis im Saarland.
Für weitere Infos Logo anklicKen.
Eigener Bericht
Dillngen, Samstag 23. Februar 2008,
wunderschöner Vorfrühlings-Nachmittag bis ca. 16:30 Uhr:
Ein unheimliches finsteres Grollen und Krachen und ein Gefühl als ob das Haus tanzt und alsbald einstürzt. Ein Erdbeben. Nun haben wir schon viele bergbaubedingte Beben hautnah mitbekommen, z.B. Wochenende beim Frühstück, beim Mittagessen, abends in gemütlicher Runde oder nachts im Bett, so stark haben wir es aber bisher noch nicht empfunden. Wir schätzten, das es auf der Richterscala über 4,0 war. Ungefähr 10 km sind wir vom Ort des Geschehens in den Primsmulden entfernt. Setzrisse am Haus sind breiter geworden. Im Glasregal gab es Bruch und dicke Bücher fielen aus der Bücherregalwand zum Teil aus über 2 m Höhe. Gott sei Dank war unser Enkel, 11 Monate, zum Zeitpunkt des Bebens außer Haus. Nicht vorstellbar was passiert wäre, wenn; - einer seiner Lieblingskrabbelplätze: vor den Bücherregalen. Berichtet hat uns ein Freund, der zum Zeitpunkt des Bebens seine Mutter in einem Seniorenheim in Dillingen besuchte, dass die alten Leute vor lauter Angst und Verzweifelung weinten bis schrien und nicht mehr zu beruhigen waren, auch das Personal machte einen verängstigten Eindruck. In Saarwellingen wurde eine Kirche gesperrt. Hier fielen zahlreiche Ornamentsteine, 10-30 cm gross, vom Kirchturm auf die breite und aus vielen Stufen bestehende Zugangstreppe zu den Portalen, siehe Foto. Laut Aussagen der Anwohner spielten bis kurz vor dem Beben Kinder auf der Treppe. 1/2 Stunde vorher waren noch 40 Kinder in der Kirche zu einer Kinderbibelstunde versammelt. Diesmal ging es nur knapp an der Katastrophe vorbei !
Wie lange geht dieser Psychoterror noch weiter ?
Hört endlich auf,
die Grenze des Zumutbaren ist schon lange überschritten !
Nachtrag
Laut European-Mediterranean Seismological Centre:
Stärke 4,4 - Schwinggeschwindigkeit 9,35 cm pro Sekunde
Eigener Bericht
Saarwellingen, Sonntag 24. Februar 2008, 18:00 Uhr:
Demonstration Wie lange geht dieser Psychoterror noch weiter ?
Hört endlich auf,
die Grenze des Zumutbaren ist schon lange überschritten !
Nachtrag
Laut European-Mediterranean Seismological Centre:
Stärke 4,4 - Schwinggeschwindigkeit 9,35 cm pro Sekunde
Eigener Bericht
Saarwellingen, Sonntag 24. Februar 2008, 18:00 Uhr:
Mehr als 6.000 bergbaubetroffene Bürger demonstrierten friedlich und stimmgewaltig vor dem Saarwellinger Rathaus. Saarländische Politik will den sofortigen endgültigen Ausstieg aus dem Bergbau an der Saar und wendet sich damit gegen die Deutsche Steinkohle AG. Ein das Leben der Bürger gefährdender Bergbau sei nicht mehr zu vertreten, so der Ministerpräsident.
Na endlich ! - oder Plattitüde ?

Doch Plattitüde. Es geht weiter:
01. April 2008: Rund fünf Wochen nach dem bisher schwersten Grubenbeben im Saarland hat die Landesregierung den Weg für einen weiteren, aber reduzierten Kohleabbau freigemacht. Ministerpräsident Peter Müller (CDU) sagte gestern, die Regierung werde die Förderung im Flöz Grangeleisen unter Auflagen zulassen.
Zur Erinnerung
Flöz Grangeleisen über 30 Beben:
23.06.2005: um 21:54 Uhr und 0:30 Uhr zwei Erdbeben der Stärke 3 und 3,4.
In Saarwellingen war das erste Beben stark zu spüren; etwa 2 - 3 Sekunden langes Rütteln. Auf dem Hoxberg war das erste nicht zu spüren. Dafür aber das zweite; auch in Eppelborn. Betroffene demonstrierten in Lebach und anschließend am Nordschacht. Die Beben waren nicht, wie früher, punktuell ausgelöst, sondern flächig auf eine Länge von 20 km. In Hülzweiler ist ein Schornstein umgefallen.
26.11.2005: Kaum hat das Landgericht Saarlouis den zweiten Abbaustopp im Flöz Grangeleisen aufgehoben, bebt auch schon wieder die Erde. Die Schwingungen sind so stark nie nie zuvor.
Feb./Mrz. 2008: Ein externer Gutachter hat für das Flöz Grangeleisen die Wahrscheinlichkeit eines Erdbeben in Aussicht gestellt, das die Intensität des Mega-Bebens vom 23. Februar 2008 noch toppen könnte.
Dann aber hallo Herr Ministerpräsident !
Na endlich ! - oder Plattitüde ?

Doch Plattitüde. Es geht weiter:
01. April 2008: Rund fünf Wochen nach dem bisher schwersten Grubenbeben im Saarland hat die Landesregierung den Weg für einen weiteren, aber reduzierten Kohleabbau freigemacht. Ministerpräsident Peter Müller (CDU) sagte gestern, die Regierung werde die Förderung im Flöz Grangeleisen unter Auflagen zulassen.
Zur Erinnerung
Flöz Grangeleisen über 30 Beben:
23.06.2005: um 21:54 Uhr und 0:30 Uhr zwei Erdbeben der Stärke 3 und 3,4.
In Saarwellingen war das erste Beben stark zu spüren; etwa 2 - 3 Sekunden langes Rütteln. Auf dem Hoxberg war das erste nicht zu spüren. Dafür aber das zweite; auch in Eppelborn. Betroffene demonstrierten in Lebach und anschließend am Nordschacht. Die Beben waren nicht, wie früher, punktuell ausgelöst, sondern flächig auf eine Länge von 20 km. In Hülzweiler ist ein Schornstein umgefallen.
26.11.2005: Kaum hat das Landgericht Saarlouis den zweiten Abbaustopp im Flöz Grangeleisen aufgehoben, bebt auch schon wieder die Erde. Die Schwingungen sind so stark nie nie zuvor.
Feb./Mrz. 2008: Ein externer Gutachter hat für das Flöz Grangeleisen die Wahrscheinlichkeit eines Erdbeben in Aussicht gestellt, das die Intensität des Mega-Bebens vom 23. Februar 2008 noch toppen könnte.
Dann aber hallo Herr Ministerpräsident !
